Das Nordend ist ein Superblock! Mehr Lebensqualität und Ruhe im Kiez

Der Superblock aus Barcelona stand Modell: Jeder nicht notwendige Verkehr, der innerhalb des Nordviertels verläuft, wird in Hauptverkehrsadern am Rand entlanggeführt. So wurde das Nordend im Inneren zu einer großen, zusammenhängenden Begegnungszone, in der sich ausschließlich Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und öffentliche Verkehrsmittel bewegen dürfen. 
Lieferverkehre, Anwohner*innen und Handwerker*innen bekommen gut organisierte Sonderrechte mit starker Geschwindigkeitsbeschränkung, damit alle schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen sicher und entspannt unterwegs sein können. So entstanden zahlreiche fußgängerfreundliche öffentliche Räume, die zu Aufenthalt und Begegnung einladen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Strategie ließ sich schrittweise umsetzen. Temporäre Straßensperrungen und Verkehrsberuhingungsmaßnahmen als Interventionen im öffentlichen Raum gaben den Anwohner*innen zunächst einen Eindruck, wie sich das gemeinsame Leben mit weniger Geschwindigkeit und mehr Raum zum Draußensein anfühlt.

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13 Antworten

  1. Leute, schaut auf Barcelona und Wien. Im Superblock steigen die Mieten. Bleibt realistisch. Ein autofreies Nordend kann nicht das Klima retten. Eine Stimme gegen den Superblock aber eine bezahlbare Wohnung schützen!

  2. Seien wir realistisch – fordern wir das Unmögliche!!!!
    In Barcelona hat sich soviel neues soziales Leben entwickelt! Gemeinschaft, gute Luft, da lebt es sich wieder richtig gut – und man braucht das Auto gar nicht mehr so – zur Arbeit tagsüber geht es mit der Bahn in unmittelbarer Nähe und in meiner Freizeit bleibe ich häufiger zu Hause, weil es da am Schönsten ist! Und bei weniger Anonymität und besseren Nachbarschaften entstehen Modelle des Carsharings und überhaupt Modelle des Teilens viel leichter.

  3. An sich eine gute Idee, wenn die Sonderrechte der Anwohner kostenfrei sind. Es würde aber auch schon helfen wenn 1. mehr Geschwindigkeitskontrollen stattfinden 2. nicht jeder direkt vor dem Laden in dem er einkaufen will mit Warnblinker einfach stehen bleibt und 3. eine zentrale Parkmöglichkeit die für Anwohner entsteht die kostenfrei ist.
    Oder einfach jeder mal wieder mehr auf seine Mitbürger Rücksicht nimmt und nicht nur sich im Straßenverkehr sieht. Dabei ist es egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto.

  4. Um die Idee umzusetzen bedarf es einer zentralen Parkmöglichkeit. Ideal wäre hierfür die Umgestaltung des Goetheplatzes. Dort etnsteht ein großes Parkhaus…. unten mit Spielmöglichkeiten (Sportfeldern für Kinder und Jugendliche), in der Mitte Parken und Oben eine Dachterasse für den Markt und zum Aufenthalt. Das Parkhaus begrünen um das Stadtklima zu verbessern und Insekten ein Zuhause zu geben.

    1. 36 Vorschläge und der mit Abstand beste Vorschlag (wenn auch zugegeben zunächst sehr kontrovers) ist ein Kommentar!
      So ein Gebäude würde das Nordend tatsächlich transformieren und viele der Vorschläge obsolet werden lassen.

  5. Das ist die weitreichendste Idee, mit der sich viele der anderen kleineren Projekte noch besser realisieren lassen. Die Superblocks in Barcelona – mit Umleitung, Begrünung und Aktivierung des lokalen Miteinanders und kleinerer Geschäfte – funktionieren wirklich richtig gut und erhöhen die Lebens- und Aufenthaltsqualität enorm. Das Nordend wäre dafür genau richtig um so ein Projekt in Offenbach umzusetzen.

    1. Durch die Errichtung eines Superblocks die Straßenkapazität limitiert ohne unmittelbar die tatsächliche Zahl der Fahrzeuge zu reduzieren. Der Verkehr wird damit also nicht aufgehoben, sondern nur an eine andere Stelle verlagert. Das führt zu mehr Stau und damit zu einer zunehmenden Luftverschmutzung.

  6. Das wäre eine super Sache. Im Nordend gilt 30 km/h, aber keiner hält sich dran. Die neue Fahrradstrasse wird als Rennstrecke genutzt, weil man ja Vorfahrt hat und so richtig schön Gas geben kann. Erst wenn das erste Kind angefahren wird, ändert sich vielleicht etwas. Der Verkehr sollte auf die Hauptstraßen geleitet werden um das Nordend zu entlasten.

  7. Ein Quartiersparkhaus am Rand mit Elektrorollern wäre eine gute Ergänzung, damit sich die Parksituation nicht weiter verschärft.

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  1. Leute, schaut auf Barcelona und Wien. Im Superblock steigen die Mieten. Bleibt realistisch. Ein autofreies Nordend kann nicht das Klima retten. Eine Stimme gegen den Superblock aber eine bezahlbare Wohnung schützen!

  2. Seien wir realistisch – fordern wir das Unmögliche!!!!
    In Barcelona hat sich soviel neues soziales Leben entwickelt! Gemeinschaft, gute Luft, da lebt es sich wieder richtig gut – und man braucht das Auto gar nicht mehr so – zur Arbeit tagsüber geht es mit der Bahn in unmittelbarer Nähe und in meiner Freizeit bleibe ich häufiger zu Hause, weil es da am Schönsten ist! Und bei weniger Anonymität und besseren Nachbarschaften entstehen Modelle des Carsharings und überhaupt Modelle des Teilens viel leichter.

  3. An sich eine gute Idee, wenn die Sonderrechte der Anwohner kostenfrei sind. Es würde aber auch schon helfen wenn 1. mehr Geschwindigkeitskontrollen stattfinden 2. nicht jeder direkt vor dem Laden in dem er einkaufen will mit Warnblinker einfach stehen bleibt und 3. eine zentrale Parkmöglichkeit die für Anwohner entsteht die kostenfrei ist.
    Oder einfach jeder mal wieder mehr auf seine Mitbürger Rücksicht nimmt und nicht nur sich im Straßenverkehr sieht. Dabei ist es egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto.

  4. Um die Idee umzusetzen bedarf es einer zentralen Parkmöglichkeit. Ideal wäre hierfür die Umgestaltung des Goetheplatzes. Dort etnsteht ein großes Parkhaus…. unten mit Spielmöglichkeiten (Sportfeldern für Kinder und Jugendliche), in der Mitte Parken und Oben eine Dachterasse für den Markt und zum Aufenthalt. Das Parkhaus begrünen um das Stadtklima zu verbessern und Insekten ein Zuhause zu geben.

    1. 36 Vorschläge und der mit Abstand beste Vorschlag (wenn auch zugegeben zunächst sehr kontrovers) ist ein Kommentar!
      So ein Gebäude würde das Nordend tatsächlich transformieren und viele der Vorschläge obsolet werden lassen.

  5. Das ist die weitreichendste Idee, mit der sich viele der anderen kleineren Projekte noch besser realisieren lassen. Die Superblocks in Barcelona – mit Umleitung, Begrünung und Aktivierung des lokalen Miteinanders und kleinerer Geschäfte – funktionieren wirklich richtig gut und erhöhen die Lebens- und Aufenthaltsqualität enorm. Das Nordend wäre dafür genau richtig um so ein Projekt in Offenbach umzusetzen.

    1. Durch die Errichtung eines Superblocks die Straßenkapazität limitiert ohne unmittelbar die tatsächliche Zahl der Fahrzeuge zu reduzieren. Der Verkehr wird damit also nicht aufgehoben, sondern nur an eine andere Stelle verlagert. Das führt zu mehr Stau und damit zu einer zunehmenden Luftverschmutzung.

  6. Das wäre eine super Sache. Im Nordend gilt 30 km/h, aber keiner hält sich dran. Die neue Fahrradstrasse wird als Rennstrecke genutzt, weil man ja Vorfahrt hat und so richtig schön Gas geben kann. Erst wenn das erste Kind angefahren wird, ändert sich vielleicht etwas. Der Verkehr sollte auf die Hauptstraßen geleitet werden um das Nordend zu entlasten.

  7. Ein Quartiersparkhaus am Rand mit Elektrorollern wäre eine gute Ergänzung, damit sich die Parksituation nicht weiter verschärft.

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