Alle reden über die Mobilität von morgen: »Beweg Dein Quartier« will sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort ausprobieren und neu denken. Das Projekt will mehr Raum für Menschen und Bewegung wie Begegnung schaffen, die Lebensqualität im Quartier steigern, Projekte unterstützen und sichtbar machen, Akteur*innen zusammen­bringen, Impulse für die Mobilität der Zukunft setzen.

Im Mittelpunkt stehen das Testen neuer Möglichkeiten der Mobilität im Alltag und temporärer Veränderungen im öffentlichen Raum. Gemein­sam mit den Menschen vor Ort, der Wissenschaft, Verwaltung und Unternehmen wollen wir im September 1 Monat Zukunft in puncto Mobilität im Nordend proben und in einer Workshopreihe anschließend eine Agenda für die Zukunft des Quartiers erarbeiten.

Die Agenda-Map für das Offenbacher Nordend steht zum Download bereit.

Die Agenda-Map umfasst im Kern 16 Schlüsselprojekte. Darüber hinaus gibt es eine Darstellung des Prozesses, eine Dokumentation des Interventionsmoduls „1 Monat Zukunft“ sowie viele weitere Projektideen – der „Projektschatz“.

Klickt auf den blauen Button, um Euch die Agenda-Map anzuschauen. Hier könnt Ihr die Agenda-Map auch mit einem Rechtsklick und dann auf „Ziel / Link speichern unter“ herunterladen.

Im Sommer 2020 haben rund 500 Menschen an der Online-Umfrage zum Thema Mobilitätsverhalten und Aufenthaltsqualität im Gebiet rund um die City Nord, das Eltingviertel, das Univiertel und die Grüne Mitte teilgenommen. Die Ergebnisse wurden anschließend in einem dreiteiligen Hackathon im September von Bürger*innen, Expert*innen und Vertreter*innen der Verwaltung in Projektideen verwandelt. Entstanden sind 30 konkrete Maßnahmen-Vorschläge zur Verbesserung der Mobilität und Lebensqualität im Projektgebiet.

Im November 2020 konnte über diese Projektideen anderthalb Wochen lang online abgestimmt (»gevoted«) werden. Als Favoriten sind dreizehn Projektideen hervorgegangen, die anschließend in einem Online-Workshop mit Bürger*innen, Expert*innen und Verwaltungsmitarbeitenden weitergedacht und konkretisiert wurden und als Schlüsselprojekte in die Agenda-Map eingehen.

1 Monat Zukunft –
1 Monat Nordend

Gemeinsam testen, ausprobieren, anders machen:
Unter diesem Motto stand »1 Monat Zukunft« im September im Offenbacher Nordend. Entstanden sind die Ideen im gemeinsamen Dialog mit Nachbar*innen und Akteur*innen des Nordends innerhalb des Projekts »Beweg Dein Quartier« – für mehr aktive Mobilität, Bewegung und Begegnung und Aufenthaltsqualität.

Aktivitäten

Am 3. September gab es in der Ludwigstraße mehr Platz für den Fußverkehr.
Die Ludwigstraße zwischen der S-Bahn-Station Ledermuseum und dem Goetheplatz ist für viele Offenbacher*innen und Besucher*innen der Eingang, das „Tor zum Nordend“. Doch statt großzügiger, einladender Zugänge und Fußwege, gibt es nur begrenzen Raum für aktive Mobilität. Daher wurden die Parkplätze hier auf einer Seite für einen Tag lang gesperrt und machten Platz für mehr Bewegung zu Fuß, mehr Sitzmöglichkeiten, Begegnung und Spiel. Vor Ort wurden Pop-Up-Sitzmöbel gebaut und Liegestühle aufgestellt, die zum Verweilen einluden; der Boden wurde ein wenig bunter; der zusätzliche  Raum machte Platz für Spiel und Austausch; eine Ausstellung zeigte Seminararbeiten der HfG Offenbach zum Thema Mobilität im Nordend. Die Aktion zeigte: Schon kleine Gesten können eine große Wirkung haben, brauchen aber auch Zeit, um zu wirken. 

Eine Woche lang, zwischen dem 17. und 24. September wurde aus der Johannes-Morhart-Straße eine temporäre Spielstraße. 

In den Workshops mit Bürger*innen, Stakeholder*innen und Verwaltung wurde deutlich, dass es an Spiel- und Aufenthaltsflächen für Kinder im Nordend fehlt. Die Fläche zwischen dem einzigen großen Spielplatz im Nordend und dem Jugendzentrum schien prädestiniert für einen Raum, den die Kinder unbeschwert nutzen und bespielen können sollten. Deshalb wurde hier eine temporäre Spielstraße eingerichtet.
Gemeinsam mit der Künstlerin Thekra Jaziri durften die Kids ihre Straße bunt anmalen, eine große Spielskulptur (angefertigt mithilfe des Offenbacher Künstlers Marco Poblete) sorgte für Spielmöglichkeiten und Bewegung rund um die Uhr. Begleitet wurde die Aktion vom einem vielfältigen Programm des angrenzenden Jugendzentrums sowie der Mädchenetage Offenbach:   Open-Air-Box-Training, Inliner- und Rollerparcour, Outdoor-Fitness, gemeinsame Gestaltung von Plakaten zum Thema Kinderrechte, Schlüsselanhänger aus alten Fahrradreifen basteln und viele weitere Angebote zum kreativ werden und bewegen. 

Am 25. September wurde auf der Ludwigstraße zwischen Bettinastraße und Andréstraße Platz für ein Straßenfest für alle gemacht: mit Nachbarschafts-Flohmarkt, einer Radtour zum Thema »Dein Quartier, Deine Fahrradstraße«, Spielspaß für die Kleinen, Tanz, Information und Bastel-Möglichkeiten zum Thema Wetter und Klima und vielem mehr.

Am Sonntag, 26.09. war die Ludwigstraße frei bespielbar und lud weiterhin als Ort zum Verweilen, zum Begegnen und Austauschen. 

Die kleine unscheinbare Grünfläche nahe der Schillerschule (Ecke Goethestraße/Bernardstraße/Goethering) wird normalerweise wenig genutzt und kann doch viel mehr: Deshalb lud sie für drei Wochen mit einer Raumkonstruktion zum Begehen und Verweilen ein. Ein neuer Aufenthaltsraum, der genutzt und bespielt werden konnte.

An der Domstraße / Ecke Taunusstraße, Bettinastraße sowie Lilistraße / Ecke
Goethestraße entstanden im September je zwei zusätzliche Car-Sharing-Stellplätze fürs Nordend.

»Beweg Dein Quartier« im Offenbacher Nordend

Seit Mitte März ist »Beweg Dein Quartier« im Offenbacher Nordend unterwegs. Das Offenbacher Nordend ist ein kompaktes, innerstädtisches Quartier, geprägt von Kreativität, kultureller Vielfalt, Miteinander und Veränderung – ein Viertel in Bewegung und Heimat für 13.000 Menschen. 

Auch wenn das Nordend und der Hafen im Zentrum stehen, ist die Gebietseingrenzung grundsätzlich unscharf gehalten, um Verknüpfungen sichtbar zu machen und um zu verhindern, dass interessante und wichtige Orte von vornherein ausgeschlossen werden. Hinweise, die zu Orten eingehen, die zu weit vom Projektgebiet entfernt liegen, werden gebündelt weitergeleitet, können aber nicht innerhalb von »Beweg Dein Quartier« berücksichtigt werden.

Mehr Informationen zum Projektgebiet gibt es weiter unter »Fakten und Fragen zum Projekt«

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Die Top-16-Projektideen

Das sind die Top-16-Projektideen, die als Schlüsselprojekte im weiteren Verlauf von »Beweg Dein Quartier« gemeinsam mit Bürger*innen, Stakeholder*innen, Vertreter*innen der Verwaltung und externen Expert*innen weiterbearbeitet werden und in eine Agenda-Map für Nordend und Hafen fließen. 

Der Top-16 vorausgegangen ist eine Umfrage zu den alltäglichen Wegen und dem öffentlichen Raum auf deren Basis in einem öffentlichen Workshop mit Anwohner*innen und Stakeholder*innen 36 Projektideen entwickelt wurden. Mithilfe eines Voting-Prozesses (öffentlich und Stadtteil-Jury 50/50) wurde anschließend die Top-16 ermittelt. 

Ausstellung der Umfrageergebnisse zu Deinen Wegen – im und durch das Quartier

Vielen Dank für Eure rege Teilnahme an der Umfrage zu Euren Wegen durch das Quartier. 

Wir wollten von Euch wissen: Ob zur Arbeit, zum Einkaufen zu Freunden, zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus: Wo läuft’s gut? Wo hakt’s? Woran fehlt’s? Was braucht Deine Nachbarschaft, damit Du besser voran kommst und der Raum für alle lebenswert ist? 

Die Rückmeldungen haben wir ausgewertet und daraus eine  Onlineausstellung erstellt. Weiter unten kannst Du Dir die Ergebnisse anschauen und Ideen und Vorschläge für die Verbesserung des Quartiers als Kommentar hinterlassen. Die Ergebnisse werden außerdem am 23.4. und 24.4. in einer Schaufensterausstellung am Goetheplatz zu sehen sein.

Die Umfrage-Ergebnisse und die eingereichten Vorschläge bilden die Basis für das gemeinsame Entwickeln von Projektideen für das Nordend in den nächsten Monaten. 

Projektablauf

15. März – 31. März 2021

Umfrage zu den alltäglichen Wegen, Mobilitätsangeboten und der Wahrnehmung des öffentlichen Raums.

15. März – 31. März 2021
24. April 2021

Ausstellung + Ideen-Workshop #1

Ausstellung der Umfrageergebnisse, gemeinsames Entwerfen von Projekt-Ideen 

24. April 2021
17. Mai – 30. Mai 2021

Online-Voting:
Deine Stimme für Deine liebsten Projektideen > Nominierung der Top-15-Ideen

17. Mai – 30. Mai 2021
19. Juni 2021

Ideen-Workshop #2 : 
Gemeinsam vor Ort: Projekt-Ideen überprüfen und weiterentwickeln 

19. Juni 2021
September 2021

1 Monat Zukunft:
Temporäres Ausprobieren der Projektideen
+ zusätzliche Aktionen und Angebote vor
Ort im Raum

September 2021
Oktober bis Dezember 2021

Projekte-Werkstatt: Gemeinsame Auswertung von 1 Monat Zukunft und finale Ausarbeitung der Projektideen für die Agenda-Map zusammen mit Bürger*innen, Stakeholder*innen, externen Expert*innen und Vertreter*innen aus der Verwaltung 

Oktober bis Dezember 2021

Die Aktion "MobilitätsheldInnen gesucht!" ist beendet.


Neue Arten der Fortbewegung und Raumnutzung testen und dafür ein Mobilitätspaket erhalten






Vielen Dank an die Anbieter*innen fürs Möglichmachen! 

Wir haben Menschen gesucht, die ihre Mobilität und Nachbarschaft – im Offenbacher Nordend und Hafen  – im Sinne von Klimaschutz und Lebensqualität verändern möchten und bereit sind, über ihre Erfahrungen zu berichten.

Sie konnten einen Monat lang im September nachhaltige Mobilität erproben und waren bereit, uns für eine Vorher-Nachher-Umfrage zur Verfügung zu stehen. Als Dankeschön und Hilfestellung haben sie von uns ein Mobilitätspaket bestehend aus einer Monats-Sondernetzkarte für die Busse der Offenbacher Verkehrsbetriebe inkl. Fahrtguthaben für eMobil, Guthaben von book-n-drive – Carsharing sowie einem Gutschein für die Leihräder von DB Call a Bike bekommen.

Fakten und Fragen zum Projekt

Das Projekt »Beweg Dein Quartier« wird im Jahr 2021 im Quartier Nordend in Offenbach stattfinden. Das Offenbacher Nordend ist ein innerstädtisches Quartier, das von Urbanität, hoher Dichte und einem Nutzungsmix im Sinne einer kompakten Stadt mit kurzen Wegen geprägt ist. Es weist Kreativpotenzial, einen hohen Anteil an Ein-Personen-Haushalten und einen hohen Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auf. Im Auswahlgebiet leben mehr als 13.300 Menschen, damit ist das Nordend der Stadtteil mit den drittmeisten Einwohner*innen in Offenbach.

Für »Beweg Dein Quartier« wird das Nordend samt Hafen betrachtet. Demnach befindet sich das Gebiet zwischen Main im Norden, der Kaiserstraße im Osten, der Berliner Straße im Süden und dem Goethering im Westen.

Koordiniert und durchgeführt wird das Projekt vom Hamburger Stadtentwicklungsbüro urbanista und dem Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie (CURE) an der Ruhr-Uni Bochum. Das Amt für Stadtplanung Offenbach ist unser Praxispartner vor Ort.

»Beweg Dein Quartier« wird finanziert durch die Förderung des Bundesumweltministeriums (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), um einen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele zu leisten.

Im Laufe des Prozesses haben die Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen im Rahmen verschiedener Formate die Möglichkeit, ihre Einschätzungen zum Status quo der Mobilität und Lebensqualität im Stadtteil zu geben und Ideen zur Verbesserung einzubringen. Zudem haben sie über ein Online-Voting die Möglichkeit, die Projektideen zu kommentieren, sowie ihre Zustimmung oder Ablehnung gegenüber der vorgebrachten Projektideen zu äußern und so zur Auswahl der Top-15-Schlüsselprojekte beizutragen. 

Im weiteren Verlauf des Prozesses können die Bürger*innen im Rahmen der »Projekte-Werkstatt« gemeinsam mit Vertreter*innen der Verwaltung sowie anderen Stakeholder*innen und externen Expert*innen die Top-15-Projekte weiterentwickeln und sind so unmittelbar an der Erarbeitung der finalen Agenda-Map für das Projektquartier beteiligt. 

Übersicht:
  • Umfrage (15.–31. März):
    Zu den alltäglichen Wegen, deren Qualität sowie zur Wahrnehmung des öffentlichen Raums.
  • Ideen-Workshop #1 (24. April):
    Beitragen von Projektideen. 
  • Voting (17.–30. Mai):
    Auswahl der favorisierten Projektideen.
  • Ideen-Workshop #2 (19. Juni):
    Kommentieren und gemeinsames Weiterentwickeln der  Top-15-Projekte vor Ort. 
  • 1 Monat Zukunft (September):
    Temporäres Erleben und Ausprobieren von neuer Mobilität und Projekten im öffentlichen Raum. 
  • Projekte-Werkstatt (1./2. Oktober):
    Finaler Workshop zur Ausarbeitung der Projektideen für die Agenda-Map – zusammen mit Bürger*innen, Stakeholder*innen, externen Expert*innen und Vertreter*innen aus der Verwaltung. 
  • Teilnehmen an Umfrage und Workshops
  • Weitererzählen
  • Mobilitätsheld*in werden
    Das Projekt bietet als Inspiration zur Veränderung des Mobilitätsverhaltens verschiedene »Mobilitäts-Praktiken« an (siehe »DIY«), denen sich Bürger*innen, Gruppen oder Unternehmen annehmen können, um das Quartier zu einem lebenswerteren Ort zu machen. Ein Mobilitätspaket zum kostenfreien Ausprobieren von Sharing-Angeboten und öffentlichem Nahverkehr unterstützt Dich dabei.
  • Als Partner*in von »1 Monat Zukunft«
    Wir suchen nach Partner*innen/interessierten Bürger*innen aus dem Quartier, die uns beim Ausprobieren von neuer Mobilität und beim Beleben des öffentlichen Raums im September unterstützen können.

Umfrage: Die Beiträge zu den Stärken und Schwächen des Quartiers sowie zu Ideen und Lösungsansätzen, die während der Umfrage online wie vor Ort gesammelt werden, werden gebündelt und ausgewertet und als wichtige Basis der Diskussionen den Ideen-Workshops zugrunde gelegt und als Dokument veröffentlicht. 

Voting: Alle abgegebenen Stimmen für die einzelnen Projekte werden sofort für alle transparent einsehbar, ebenso alle abgegebenen Kommentare. Wir behalten uns vor, einzelne Kommentare zu löschen, sollten diese gegen unsere Spielregeln verstoßen und beispielsweise diskriminierende Äußerungen enthalten.  

Workshops zu den Projektideen für die Agenda-Map: Die Ergebnisse der Workshops fließen in die finale Erarbeitung der Agenda-Map ein, insbesondere die Ausarbeitung der 15 Schlüsselprojekte. Die fertige Agenda-Map wird veröffentlicht und unter anderem online auf der Projektwebseite von »Beweg Dein Quartier« zur Verfügung gestellt.

Die Agenda-Map wird als qualifizierte Ideen- und Konzeptsammlung dem Offenbacher Stadtrat und der Verwaltung übergeben. Sie ist als inhaltlich verhandelbare Willensbekundung zu verstehen und ein Beleg dafür, dass die Stadt Offenbach Vorreiterin für co-kreative Transformationsprozesse in Mobilität und Stadtentwicklung ist. Die Verbindlichkeit oder die Realisierungsmöglichkeiten der im Prozess eingegangenen Ideen und Konzepte ist eine Frage späterer politischer Entscheidungen und Beschlusslagen. 

Um eine Willensbekundung und Vorreiterrolle nach außen aktiv und verbindlich zu kommunizieren, verpflichtet sich die Stadt Offenbach, ein garantiertes öffentliches Feedback zu allen 15 final ausgearbeiteten Projektideen abzugeben sowie die Umsetzung von mindestens fünf der aus dem Prozess entstandenen Maßnahmen/Projekte aktiv zu unterstützen. Eine klare Kommunikation und ein Erwartungsmanagement zum Umgang mit den Ergebnissen sind wichtig, um falsche Erwartungen zu vermeiden und die Zufriedenheit mit dem Prozess zu stärken.

Die Agenda-Map dokumentiert die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses und zeigt die gemeinsam gewählten Lösungsansätze und Strategien für das Quartier für mehr Lebensqualität und nachhaltigere Mobilität auf. Ihr Kern sind die 15 gemeinsam ausgearbeiteten Schlüsselprojekte. Die Agenda-Map wird als qualifizierte Ideen- und Konzeptsammlung dem Offenbacher Stadtrat und der Verwaltung übergeben.

Die Stadt Offenbach verpflichtet sich, ein garantiertes öffentliches Feedback zu allen 15 final ausgearbeiteten Projektideen abzugeben sowie die Umsetzung von mindestens fünf der aus dem Prozess entstandenen Maßnahmen/Projekte aktiv zu unterstützen. 

Siezen oder Duzen ist eine äußerst heikle Frage. Wir haben uns bei »Beweg Dein Quartier« für das freundschaftliche »Du« entschieden. Die persönliche Ansprache wird bereits im Namen des Dialogs und auch in den weiteren Kommunikationsmedien verwendet. Die direkte Ansprache soll auffordernd wirken, selbst Position zu beziehen und zu handeln. Unsere Erfahrungen aus vielen anderen Dialogverfahren haben gezeigt, dass das persönliche »Du« die Distanz verringert und so die Kommunikation erleichtert. Wir wollen natürlich niemanden ausgrenzen oder unhöflich wirken. Und in den direkten Gesprächen auf unseren Veranstaltungen und an den Dialogständen siezen wir die Menschen selbstverständlich.