Ich bewege das Quartier, indem ich mich für den Fußverkehrs-Check bewerbe.

So funktioniert's

Um das Zufußgehen attraktiver und die Gehwege sicherer zu machen, können sich jedes Jahr Kommunen, die Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW sind, für den Fußverkehrs-Check bewerben. Dieser überprüft, wo es Verbesserungsmöglichkeiten für den Fußverkehr gibt und wie diese umgesetzt werden können. Zehn bis zwölf Kommunen werden pro Jahr ausgewählt, die Kosten übernimmt das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen. Im Zentrum stehen Begehungen, eine SWOT-Analyse und die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die von ExpertInnen und BürgerInnen gemeinsam erarbeitet werden. 
Der Fußverkehrs-Check wird von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Die Umsetzung der Empfehlungen ist freiwillig. 

Weiterführende Links: Zukunftsnetz Mobilität NRW: »Fußverkehrs-Checks – ein Einstieg in die Fußverkehrsförderung« unter https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/fussverkehrs-checks

Das bringt's fürs Quartier

Das Zufußgehen ist die einfachste und natürlichste Form der Fortbewegung, die für die Kommunen am wenigsten Kosten verursacht. Zufußgehen verursacht kein CO2 , keine Lärm- oder Schadstoffemissionen, hält die Menschen in Bewegung und trägt zur Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum bei. Zugleich wurde die Förderung dieser Form der Fortbewegung in vielen Kommunen in den letzten Jahren vernachlässigt. Der Fußverkehrs-Check bietet – gefördert vom Land NRW – die Möglichkeit, diese Art der Fortbewegung wieder voranzutreiben.

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